Die „Sweelinck Orgel“ wieder in altem Glanz

Am 9. März wurde in der Grote Kerk in Wijk bij Duurstede die Orgel erneut eingeweiht. Dies geschah im Rahmen eines Festgottesdienstes in der Kirche. Wim Die) Während des Spiels erwies sich, dass diese Einstellung den authentischen penhorst und Pim Schipper bespielten das von uns restaurierte Instrument. Wir haben zu diesem Anlass eine mittlere Toneinstellung gewählt, die den Orgelklang des 16. und 17. Jahrhunderts authentisch hervorbrachte. Die Orgel ist ein einzigartiges Klangmonument. Sie führt ihre Zuhörer sozusagen zurück in die Zeiten von Scheidt und Sweelinck. Diese Orgel wurde um das Jahr 1615 von Albert Kiespenning gebaut, der mehrmals Kontakt mit Sweelinck hatte wegen Instrumenten, die von diesem zum Beispiel in Dordrecht und Harderwijk gebaut worden waren. Die Orgel hat im Laufe der Zeit mehrere Metamorphosen erfahren. So wurde im 19. Jahrhundert das Brustwerk umgebaut zum Rückpositiv. Unsere Firma brachte die Orgel im Rahmen einer Restaurierung im Jahre 1980 wieder zurück in den Zustand, den sie Anfang des 18. Jahrhunderts hatte. Auch die Temperatur der Orgel wurde ihrem ursprünglichen Charakter angepasst. Dabei ist eine Tonhöhe von 415 Hz gewahrt. Dafür wurden Teile des Pfeifenwerks und die Intonation angepasst. Die Mitteltonstimmung ist eine ungleichschwebende Temperatur, wobei vor allem die Terzen rein klingen. Die Orgel in Wijk bei Duurstede darf nun (wieder) zurecht als „Sweelinck Orgel“ bezeichnet werden. Auf dem Foto unten von links nach rechts Adjan Smitsman (Direktor Van Vulpen), Pim Schipper und Wim Diepenhorst (die Organisten bei der Einweihung der Orgel).